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Frankfurter Erklärung

01. Juli 2026

Wir gehören zum Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Menschen.
Der Bundesverband heißt abgekürzt bvkm.

Der bvkm hat einen Text geschrieben.
In dem Text geht es um geplante Kürzungen beim Geld für Menschen mit Behinderung.

Sie können hier lesen, was der bvkm dazu sagt.

Der bvkm sagt:
Menschen mit Behinderung und ihre Familien müssen bei Veränderungen in der Politik beachtet werden.

Diese Erklärung haben viele Gruppen zusammen gemacht.
Zum Beispiel die Landesverbände und Vertreter für Menschen mit Behinderung.

Im Moment will die Politik beim Thema Pflege und Soziales viele Dinge verändern.
Dabei gibt es ein Problem mit Geld.
Es fehlt Geld.
Der bvkm versteht, dass Geld wichtig ist.
Aber es ist auch wichtig, Menschen mit Behinderung und ihre Familien nicht zu vergessen.

Menschen mit Behinderung sind kein kleiner, unwichtiger Teil der Gesellschaft.
Sie sind Bürgerinnen und Bürger wie alle anderen.
Sie haben die gleichen Rechte.

Zum Beispiel:
- das Recht zu entscheiden, wie sie leben wollen.
- das Recht auf Teilhabe am Leben.
- das Recht, dazu zugehören.

Viele Familien kümmern sich seit vielen Jahren um Menschen mit Behinderung.
Sie pflegen, helfen und begleiten.
Das hilft dem Staat und spart Geld.
Die Politik soll diese Hilfe anerkennen und unterstützen.
Sie soll die Familien stärken.

Mit dieser Erklärung will der bvkm aufzeigen:
Die Interessen von Menschen mit Behinderung und ihren Familien sind wichtig.

Sie wollen, dass ...
-  ... die Politik soll Bundes- und Länderebene gerecht bleibt.
- ... die Rechte von Menschen mit Behinderung bleiben.
- ... die Hilfen und Leistungen nicht gekürzt werden.

Die Forderungen vom bvkm:

1. Menschen mit Behinderung sollen mitbestimmen und überall dabei sein können.
Das steht auch in großen Gesetzen und in der UN-Behindertenrechtskonvention.
Menschen mit Behinderung sind mehr als nur pflegebedürftige Personen.
Sie sollen gleichberechtigt leben können.

2. Familien, in denen Menschen mit Behinderung leben, haben schon viel Verantwortung.
Die Politik darf keine neuen Hindernisse machen.
Hilfe muss leicht zu bekommen sein.
Es darf keine zusätzlichen bürokratischen Pflichten geben.

3. Hilfe muss sich daran orientieren, was Menschen brauchen.
Wenn Geld knapp ist, darf trotzdem niemand weniger bekommen oder schwerer Hilfe bekommen.

4. Verschiedene Hilfen, wie Eingliederungshilfe, Kinder- und Jugendhilfe und Pflege, müssen besser zusammenarbeiten.
Es gibt oft viele Zuständigkeiten und Probleme.
Das soll einfacher werden.

5. Menschen mit Behinderung und ihre Familien müssen gefragt werden, wenn neue Gesetze gemacht werden.
Sie sollen mitreden können.
Das ist wichtig für eine gute Politik und unsere Demokratie.

6. Geld für Menschen mit Behinderung ist eine Investition in die Zukunft.
Es geht nicht nur ums Geld.
Es geht darum, dass alle Menschen frei leben können.
Wenn Menschen mit Behinderung selbstbestimmt leben können, ist das gut für alle Menschen.

Ein Beispiel:
Menschen, die Angehörige pflegen, brauchen mehr Entlastung.
Wer sein Kind mit Behinderung pflegt, tut das oft das ganze Leben lang.
Deshalb braucht diese Person besondere Unterstützung.

Wenn Geld für Rente oder Hilfe gekürzt wird, ist das ungerecht und nicht gut für Familien mit Kindern mit Behinderung.

Der bvkm ist eine große Organisation für Menschen mit körperlicher und mehrfacher Behinderung.
Zu bvkm gehören 280 Gruppen in ganz Deutschland.
In diesen Gruppen sind etwa 27.000 Menschen.

Der bvkm hilft Eltern und Menschen mit Behinderung.
Sie geben Informationen und Rat.
Sie machen sich auch für die Rechte von Menschen mit Behinderung stark.

Im bvkm arbeiten viele Gruppen und Vertreter zusammen.
Sie beraten sich und setzen sich gemeinsam für bessere Lebensbedingungen ein.


Frankfurt am Main, 24. Juni 2026

Weiterführende Informationen
Der bvkm hat sich zu den aktuellen Reformvorschlägen bisher wie folgt geäußert:
» Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG)
» GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz
» Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz (KJHSRG)
» Keine Kürzungen bei der Teilhabe
» Bundesteilhabegesetz (BTHG)

Partner, Förderer und Sponsoren

Verein für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Duisburg e.V.

  • Neuenhofstraße 61
    47055 Duisburg
  • 0203-488949-70

  • 0203-488949-99

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