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VKM-Angebote

Basisqualifikation für 125,- € Leistungen

Seit 1. Janaur 2017 ist das neue Pflegestärkungsgesetz, das PSG II, in Kraft. Für alle Leistungserbringer wie uns bedeutet das, dass wir offiziell anerkannt sein müssen, damit wir Leistungen, die über die Pflegekassen bezahlt werden, erbringen dürfen. Diese Leistungen heißen Entlastungsleistungen bzw. Unterstützung im Alltag oder Hilfen im Alltag.

Jeder Person, egal ob Kind, Jugendliche oder Erwachsener, mit einem Pflegegrad, egal ob Pflegegrad 1 oder 5, stehen ab sofort 125,- € pro Monat als Entlastungsleistungen zur Verfügung. Erbracht werden dürfen diese Leistungen nur von anerkannten Leistungserbringern, so wie dem VKM, und von Mitarbeitenden, die geschult sind.

Alle Mitarbeitenden im VKM Duisburg, die im Bereich der Entlastungsleistungen eingesetzt werden, müssen an einer Basisqualifkation gemäß § 45b SGB XI und § 8 AnFöVO NRW teilgenommen haben.

Die Basisqualifikation gemäß  § 8 AnFöVO NRW  beim VKM Duisburg e.V. ist vom Ministerium anerkannt.

Wir bieten die nächste Basisqualifikation als
Blockschulung
in der ersten Woche der Osterferien 2018 an.

Montag, 26. bis einschließlich
Gründonnerstg, 29. März 2018,
täglich von 9 bis 16 Uhr.

Wenn Sie Interesse an einer Basisqualifikation haben, melden Sie sich gern direkt bei uns im VKM Duisbrug e.V.

VKM Duisburg e.V.
Neuenhofstraße 61
47055 Duisburg

Tel:  0203 / 488 949-70
Fax: 0203 / 488 949-99
info (at) vkm-duisburg.de
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Zu den Inhalten, die in der Basisqualifikation vermittelt werden, gehören unter anderem:

1. Grundsätze der Arbeit mit und für Menschen mit Behinderung im VKM Duisburg e.V.

  • Grundsätze des VKM Duisburg e.V.

  • Chronik und Entwicklungsgeschichte des VKM Duisburg e.V.

  • Selbstverständnis des VKM Duisburg e.V.

  • Übersicht über die Angebote des VKM Duisburg e.V.

  • Vorstellung der Arbeitsbereiche, Einsatzgebiete, Ansprechpersonen und Kommunikationswege und –mittel

  • Dokumentation der erbrachten Leistungen

 
2. UN-BRK, ICD-10, ICF, SGB à Die rechtlichen Grundlagen unserer Arbeit

  • Basiswissen UN-Behindertenrechtskonvention, UN-BRK

  • Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, GG Art. 1, 2 und 3

  • Übersicht ICD-10

  • Erarbeitung des ICF und Übertragung auf die tatsächliche Arbeit

  • Übersicht über das SGB, besonders SGB VIII, IX, XI und XII

  • Basiswissen Sozialleistungssystem, besonders Leistungen der Pflegeversicherung, verschiedene Formen der Eingliederungshilfe und Bildung und Teilhabe

 

3. Basiswissen über Behinderungs- und Krankheitsbilder

  • Überblick über Krankheitsbilder und Behinderungen allgemein

  • Formen, Entstehung und Ursachen von unterschiedlichen Behinderungen

  • Behinderungen beim VKM Duisburg e.V.

  • Beschreibung und Abgrenzung von behindertenspezifischen Verhaltensweisen

  • exemplarischer Umgang mit spezifischen Behinderungen

  • Einsatz von Hilfsmitteln, z.B. für die Unterstützte Kommunikation

 
4. Wesentliche inhaltliche und formale Grundsätze des Handlungsfeldes

  • methodische und inhaltliche Gestaltung von Einzelbetreuungen, z.B. im FuD bzw. FeD

  • methodische und inhaltliche Gestaltung von Gruppenangeboten beim VKM Duisburg e.V.

  • Werkzeuge zur Entlastung auch in der Haushaltsführung, u.a. zum Thema Ernährung, Hauswirtschaft allgemein

  • Grundlagen zum Mobilitätstraining unter besonderer Berücksichtigung des Sozialraums

  • Grundsätzliches zu Rahmenbedingungen zur Erbringung von Leistungen, u.a. Unterweisungen zur Aufsichtspflicht, Haftungsfragen, Schutzauftrag bei Gefährdung des Kindeswohls, Schweigepflicht, Datenschutz, rechtliche Aspekte, Dokumentation von erbrachten Leistungen

 

 5. Angemessenes Grund- und Notfallwissen im Umgang mit Pflegebedürftigen

  • Grundlagen in der pflegerischen Versorgung

  • Wissen für den Umgang mit Notfällen z.B. durch Erste-Hilfe-Schulung und Umgang mit epileptischen Anfällen

  • Unterweisung Infektionsschutz

 

6. Wahrnehmung des sozialen Umfeldes und des bestehenden Hilfe- und Unterstützungsbedarfs

  • wertschätzender und respektvoller Umgang in Bezug auf die Leistungsberechtigten und das soziale Umfeld, einschließlich kultureller und sozialer Betrachtungsweisen

  • individuellen Unterstützungsbedarf und Interessen erkennen und berücksichtigen

  • Blick für Ressourcen und passende Angebote im sozialen Umfeld, im Sozialraum

  • Teilhabe in der Stadt Duisburg, Möglichkeiten und Barrieren

 

7. Grundkenntnisse der besonderen Anforderungen an die Kommunikation mit Personen in der jeweiligen Zielgruppe

  • zielgruppenorientierte Kommunikation einschließlich Besonderheiten bei (funktionalem) Analphabetismus auch bei den Angehörigen

  • Kommunikation mit Eltern, Angehörigen, Lehrkräften oder Familienhilfen

  • Grundlagen der Leichten Sprache, der Einfachen Sprache, der Unterstützten Kommunikation UK, der Visualisierungsmethoden und technischer Hilfsmittel

  • Hinweise zum Umgang mit sinnesbehinderten Menschen

 

8. Selbstmanagement und Reflexionskompetenz

  • Klärung der Rollen und Aufträge, Spannungsfeld zwischen Dienstleistung und Freundschaft

  • Umgang mit Nähe und Distanz, professionelle Distanz

  • kollegiale (Fall-)Beratung, Reflexionsgespräche, Arbeit und Austausch im Team

  • Stressmanagement

  • Beschwerdemanagement

 

9. Möglichkeiten der Konfliktlösung in bestehenden Rahmenbedingungen

  • Umgang mit herausforderndem Verhalten, grenzverletzendem Verhalten sowie Auto-/Fremdaggression und Widerständen

  • Umgang mit Konflikten mit Leistungsberechtigten, den Eltern, im Betreuungsteam oder mit Vorgesetzten

  • Hinweise auf Methoden und Möglichkeiten zur Streitschlichtung, zum Deeskalationstraining, zur Gewaltprävention oder zum Coolnesstraining

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